Understanding SIBO & Gut Health
Small intestinal bacterial overgrowth (SIBO) occurs when bacteria in the small intestine proliferate excessively, impairing digestion and overall well-being.
Typical symptoms include bloating, abdominal discomfort, fatigue, and digestive issues. These imbalances are often associated with diet, stress, and changes in the microbiome.
A targeted microbiome analysis helps to better understand the causes and sustainably improve gut balance.
Genau diese ganzheitlichen Profile bietet ORY Berlin mit modernen Partnerlaboren an – für ein Rundum-Bild deines Darms.
Fehlbesiedlung im Dünndarm – Was SIBO eigentlich ist – simpel erklärt
SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, auf Deutsch: Dünndarmfehlbesiedlung) zeigt, ob sich im eigentlich eher keimarmen Dünndarm zu viele Mikroorganismen tummeln. Das kann sich anfühlen, als hätte dein Verdauungssystem ständig Hauptverkehrszeit: Blähungen, Bauchkrämpfe, wechselnde Stuhlgänge – und manchmal sogar Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schlafprobleme.
Ein Laborcheck hilft, den Stau zu erkennen und gezielt aufzulösen.
Als seriöse Grundlage dienen uns die praxisnahen Infos von ORY Berlin: moderne, fundierte Labordiagnostik plus persönliche Begleitung – genau die Kombi, die es bei komplexen Themen wie SIBO braucht.
Der Dickdarm ist eine blühende Stadt fürs Mikrobiom. Der Dünndarm hingegen ist eher das ruhige Vorort-Reihenhaus – hier wohnen normalerweise viel weniger Keime.
Bei SIBO kippt dieses Gleichgewicht: Die Keimzahl im Dünndarm steigt deutlich, Kohlenhydrate werden dort „vorverdaut“, und Gase wie Wasserstoff und Methan entstehen – der Bauch fühlt sich aufgebläht an, die Verdauung gerät durcheinander.
Wie man SIBO misst:
Goldstandard in der Praxis ist ein Atemgastest (H₂/CH₄). Du trinkst eine Zuckerlösung (z. B. Laktulose), dann werden in festem Zeitraster Wasserstoff und Methan in deinem Atem gemessen.
Ein früher Anstieg innerhalb von 90 Minuten spricht für SIBO. Moderne Leitlinien empfehlen, Wasserstoff (H₂) und Methan (CH₄) gleichzeitig zu messen – Methan steht oft im Zusammenhang mit Verstopfungstendenz.

Medical Perspective Guidelines Recommend –
je nach Befund – gezielte antimikrobielle Strategien, Motilitätsförderung und eine individualisierte Ernährungsführung.Atemtests sollten H₂ & CH₄ messen; Testprotokolle (z. B. 10 g Laktulose) sind inzwischen standardisiert. Auch die ACG-Guideline (2020) betont, dass SIBO kein Randthema ist, sondern häufig hinter Reizdarm, Müdigkeit oder unklaren Bauchbeschwerden steckt – und bei rechtzeitiger Behandlung sehr gut zu stabilisieren ist.
Wer ist betroffen?
SIBO hat kein einheitliches Gesicht – viele Fälle bleiben unerkannt. Studien zeigen, dass vor allem Frauen und ältere Menschen häufiger betroffen sind. Neben genetischer Disposition spielen Motilitätsstörungen, Hormonveränderungen, Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten eine Rolle.
Hauptursachen und Risikofaktoren:
- Mechanische Faktoren: Dünndarmtumoren, postoperative Verwachsungen, Defäkationssyndrome
- Systemerkrankungen: Diabetes mellitus, Sklerodermie, Amyloidose, metabolisches Syndrom
- Motilitätsstörungen: Reizdarmsyndrom, Pseudoobstruktionen, mitochondriale Dysfunktionen
- Medikamente: Opiate und Protonenpumpenhemmer bremsen die Darmbewegung oder reduzieren die bakterienhemmende Magensäure
- Malabsorption: Pankreasinsuffizienz, Leberzirrhose, Zöliakie, CED, Laktose- oder Fruktoseintoleranz
- Immundefizite: z. B. sIgA-Mangel, Immunschwäche
- Alter & Divertikel: „Bakteriennischen“ entstehen, wenn sich Nahrung in Falten der Darmschleimhaut sammelt
Wie man SIBO misst:
Goldstandard in der Praxis ist ein Atemgastest (H₂/CH₄). Du trinkst eine Zuckerlösung (z. B. Laktulose), dann werden in festem Zeitraster Wasserstoff und Methan in deinem Atem gemessen.
Ein früher Anstieg innerhalb von 90 Minuten spricht für SIBO. Moderne Leitlinien empfehlen, Hydrogen und Methane gleichzeitig zu messen – Methan steht oft im Zusammenhang mit Verstopfungstendenz.
Wenn das Gleichgewicht kippt: Symptome & Auslöser
Typical symptoms:
Bloating, cramps
Diarrhea or constipation
Fullness, distension
Fatigue, headaches,
Sleep disturbances, low mood
Because the gut communicates with the entire body via the nervous and immune systems – and if there's chaos there, you'll feel it in your head too.
Warum passiert das?
Slower bowel movement: e.g. due to irritable bowel syndrome, medication (acid blockers, opiates)
Malabsorption & underlying diseases: e.g. celiac disease, liver or pancreatic problems
Weaker mucosal immune system: e.g. due to stress, age, or chronic inflammation
Der Methan-Twist:
Studies show that methane-positive breath tests are frequently associated with constipation (IBS-C) – indicating a completely different "traffic situation" in the gut than hydrogen dominance.
What does SIBO mean for health and everyday life?
In the short term, the symptoms are bothersome. In the long term, however, chronic dysbiosis can lead to nutrient deficiencies – for example, in vitamin A, D, E, B vitamins, iron, or calcium. The intestinal lining also becomes irritated, and the immune system is under constant stress. Therefore, it is worthwhile to consider further
laboratory values when a breath test is abnormal – e.g.:
Calprotectin (inflammatory marker)
Zonulin & Histamine (intestinal mucosal barrier)
Bile acid balance
sIgA (mucosal immunity)
What you can do yourself – practical lifestyle leversSome simple measures help to relieve the small intestine:
Take test preparation seriously:Eat lightly the day before, no alcohol, no probiotics, arrive on an empty stomach – this makes the test more reliable.
Eating rhythm with breaks:3–4 meals per day, no constant snacking – this allows the "Migrating Motor Complex" to recover, which regularly "sweeps through" the small intestine.
Movement as a motor:Daily moderate activity (e.g., walks, yoga, cycling) stimulates intestinal motility.
Sleep & stress balance:The intestine loves rhythm. 7–9 hours of sleep and conscious relaxation (breathing, meditation, nature) help.
Check nutrients:If results are abnormal, be sure to check vitamin and mineral profiles – this fits perfectly into ORY Berlin's holistic concept.

→ Alle diese Faktoren können das empfindliche Gleichgewicht des Dünndarm-Mikrobioms kippen lassen.
Take-away für die Praxis
- Bei Verdacht auf SIBO: umfassende Anamnese (Motilitätsfaktoren, Medikamente, Grunderkrankungen), fundierte Diagnostik (Atemtest + Zusatzmarker) und interdisziplinäre Abstimmung.
- Behandlung sollte individuell erfolgen: Ursache identifizieren (z. B. Motilitätsstörung, Stase), Ernährung optimieren, ggf. Unterstützung der Schleimhaut-Barriere.
- Monitoring: Nährstoffe prüfen, Rezidive vermeiden, Langzeit-Follow-Up.




