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Vitamin E (Tocopherol)

Wichtigstes fettlösliches Antioxidans. Ist am Schutz von Zellmembranen, Omega-3-Fettsäuren und LDL vor Oxidation beteiligt. Synergistisch mit Selen.

Wie Vitamin E im Körper wirkt

Vitamin E – vor allem α-Tocopherol – wird mit Nahrungsfetten aufgenommen und in Lipoproteinen transportiert; die Leber wählt über ein eigenes Transporteiweiß bevorzugt α-Tocopherol aus. In den Zellmembranen sitzt es zwischen den Fettsäuren und unterbricht Kettenreaktionen, bei denen ungesättigte Fettsäuren oxidiert werden. Dabei wird es selbst oxidiert; Vitamin C und Glutathion stellen es wieder her.

Vitamin E niedrig – was passiert im Körper?

Ist wenig Vitamin E da, werden ungesättigte Fettsäuren in den Membranen leichter oxidiert. Besonders empfindlich sind Nervenzellen mit langen Fortsätzen und die Muskulatur: Gangunsicherheit, abgeschwächte Reflexe und Muskelschwäche können folgen, und rote Blutkörperchen werden leichter geschädigt. Ein ausgeprägter Mangel ist selten und tritt vor allem bei gestörter Fettaufnahme auf.

Vitamin E hoch – was passiert im Körper?

Sehr hohe Mengen, meist aus Nahrungsergänzung, können die Wirkung von Vitamin K beeinträchtigen und so die Blutgerinnung verzögern – bedeutsam vor allem bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Medikamente.

Die Einordnung steht in deinem Befund.

Auch bekannt als: vitamin e, tocopherol, alpha-tocopherol

Zusammenhänge, in denen dieser Wert bestimmt wird

  • Muskelschwäche
  • Nervenschäden
  • Immunschwäche
  • Sehstörungen
  • Erschöpfung
  • Gangunsicherheit

Analysen, die diesen Wert enthalten

Diesen Wert im Biomarker-Nachschlagewerk nachlesen → Dort stehen Zusammenhänge und Kaskaden. Hier steht, in welcher Analyse der Wert enthalten ist.

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Referenzbereiche und die Einordnung deines persönlichen Werts stehen in deinem Befund. Die Besprechung führst du mit einer Heilpraktikerin oder einer Ärztin aus dem ORY Experten-Netzwerk.