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S-Adenosylhomocystein (SAH)

S-Adenosylhomocystein (SAH) bleibt übrig, wenn SAM eine Methylgruppe abgegeben hat. Gemessen wird es im Urin, zusammen mit SAM, Betain und Cholin.

Was SAH im Körper macht

SAH wird zu Homocystein und Adenosin gespalten. Diese Reaktion ist umkehrbar: Steigt Homocystein, staut sich auch SAH an. SAH hemmt die Enzyme, die Methylgruppen übertragen. Der SAM/SAH-Quotient ist deshalb ein Maß dafür, wie gut der Körper methylieren kann.

SAH hoch – was passiert im Körper?

Ein erhöhter SAH-Wert bremst Methylierungsreaktionen – an Erbgut, Botenstoffen und Zellmembranen. Er geht meist mit erhöhtem Homocystein einher, etwa wenn Folsäure, Vitamin B12, Vitamin B6 oder Betain knapp sind oder die Nieren Homocystein schlechter ausscheiden.

SAH niedrig – was bedeutet das?

Ein niedriger Wert ist unauffällig. Zusammen mit einem guten SAM-Wert ergibt sich ein hoher SAM/SAH-Quotient, also eine ungebremste Methylierung.

Die Einordnung steht in deinem Befund.

Auch bekannt als: sah, s-adenosylhomocystein, sam/sah, methylierungsindex

Zusammenhänge, in denen dieser Wert bestimmt wird

  • Erhöhtes Homocystein
  • Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen

Analysen, die diesen Wert enthalten

Für diesen Wert ist derzeit keine Analyse im Shop hinterlegt. Eine Heilpraktikerin oder ein Arzt aus dem ORY Experten-Netzwerk kann dir sagen, wie er sich sonst bestimmen lässt.

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