Kryptopyrrol (HPL, Pyrrole im Urin)
Gemessen werden im Urin Pyrrolverbindungen, die als Hämopyrrollactam-Komplex (HPL) zusammengefasst und umgangssprachlich „Kryptopyrrol“ genannt werden. Sie werden mit dem Stoffwechsel des Blutfarbstoffs Häm in Verbindung gebracht.
Was hinter dem Wert steht
In der Komplementärmedizin wird angenommen, dass diese Pyrrole Zink und Vitamin B6 binden und mit ihnen ausgeschieden werden („Pyrrolurie“, „HPU/KPU“). Zink ist Bestandteil von mehreren hundert Enzymen – für Abwehr, Haut und Wundheilung –, Vitamin B6 wird für die Bildung von Serotonin, Dopamin und GABA gebraucht. Als eigenständiges Krankheitsbild ist die Pyrrolurie in der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt; die Studienlage ist dünn.
Kryptopyrrol erhöht – was bedeutet das?
Ein erhöhter Wert wird in der Komplementärmedizin als Hinweis auf einen vermehrten Verlust von Zink und Vitamin B6 gedeutet. Weil dieser Zusammenhang nicht gesichert ist, ist es aussagekräftiger, Zink und Vitamin B6 selbst zu messen.
Kryptopyrrol niedrig – was bedeutet das?
Ein niedriger Wert ist unauffällig.
Die Einordnung steht in deinem Befund.
Auch bekannt als: kryptopyrrol, hpl, hpu, kpu, pyrrolurie, hämopyrrollactam
Zusammenhänge, in denen dieser Wert bestimmt wird
- Erschöpfung
- Stimmungsschwankungen
- Häufige Infekte
- Hautbeschwerden
Analysen, die diesen Wert enthalten
Für diesen Wert ist derzeit keine Analyse im Shop hinterlegt. Eine Heilpraktikerin oder ein Arzt aus dem ORY Experten-Netzwerk kann dir sagen, wie er sich sonst bestimmen lässt.
Experten-Netzwerk ansehenReferenzbereiche und die Einordnung deines persönlichen Werts stehen in deinem Befund. Die Besprechung führst du mit einer Heilpraktikerin oder einer Ärztin aus dem ORY Experten-Netzwerk.
