Bisphenol A (BPA)
Bisphenol A (BPA) ist ein Industriestoff, der in Polycarbonat-Kunststoffen, in Innenbeschichtungen von Konservendosen und früher in Thermopapier (Kassenbons) verwendet wurde. Er wird vor allem über Lebensmittel aufgenommen, in geringerem Maß über die Haut.
Wie Bisphenol A im Körper wirkt
BPA ähnelt in seiner Struktur dem Hormon Östrogen und kann an dessen Rezeptoren binden; es zählt deshalb zu den hormonaktiven Stoffen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat 2023 die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge sehr deutlich gesenkt; seit 2025 wird BPA in Materialien mit Lebensmittelkontakt in der EU schrittweise verboten. Der Körper baut BPA innerhalb von Stunden ab und scheidet es aus.
Bisphenol A nicht nachweisbar oder niedrig – was bedeutet das?
Ein nicht nachweisbarer oder niedriger Wert spricht für eine geringe aktuelle Aufnahme. Weil BPA rasch ausgeschieden wird, beschreibt die Messung die Belastung der letzten Tage.
Bisphenol A erhöht – was bedeutet das?
Ein erhöhter Wert zeigt eine aktuell höhere Aufnahme, etwa über Konserven, erhitzte Kunststoffbehälter oder berufliche Quellen. Da der Wert die letzten Tage abbildet, lassen sich Quellen gut eingrenzen und eine Kontrollmessung zeigt, ob sich etwas verändert hat.
Die Einordnung steht in deinem Befund.
Auch bekannt als: bisphenol a, bpa, bisphenol, weichmacher, hormonaktive substanzen
Zusammenhänge, in denen dieser Wert bestimmt wird
- Häufiger Kontakt mit Kunststoffverpackungen
- Berufliche Belastung (Kassenbons, Kunststoff)
- Hormonelle Beschwerden
- Wunsch nach Belastungsabklärung
Analysen, die diesen Wert enthalten
Für diesen Wert ist derzeit keine Analyse im Shop hinterlegt. Eine Heilpraktikerin oder ein Arzt aus dem ORY Experten-Netzwerk kann dir sagen, wie er sich sonst bestimmen lässt.
Experten-Netzwerk ansehenReferenzbereiche und die Einordnung deines persönlichen Werts stehen in deinem Befund. Die Besprechung führst du mit einer Heilpraktikerin oder einer Ärztin aus dem ORY Experten-Netzwerk.
