Neurotransmitter Serotonin Dopamin Cortisol Stress Schlaf

Betain (Trimethylglycin)

Betain (Trimethylglycin) stammt aus der Nahrung – reichlich in Roter Bete, Spinat und Weizenkleie – und entsteht in Leber und Nieren aus Cholin. Gemessen wird es im Urin, zusammen mit SAM, SAH und Cholin.

Was Betain im Körper macht

In der Leber gibt Betain eine Methylgruppe an Homocystein ab und baut es so wieder zu Methionin um – ein zweiter, von Folsäure unabhängiger Weg. Außerdem hält Betain als Osmolyt Wasser in den Zellen und schützt sie, etwa in den Nieren, vor Austrocknung und Salzstress. Darmbakterien können aus Betain Trimethylamin bilden, die Vorstufe von TMAO.

Betain niedrig – was passiert im Körper?

Bei wenig Betain wird Homocystein in der Leber über diesen Weg langsamer zu Methionin zurückgeführt; Homocystein kann ansteigen, und für die Bildung von SAM steht weniger Methionin bereit. Ursachen sind eine geringe Zufuhr von Betain oder Cholin.

Betain hoch – was bedeutet das?

Hohe Werte im Urin spiegeln meist eine reichliche Zufuhr wider. Sie kommen aber auch vor, wenn die Nieren Betain vermehrt ausscheiden – das wurde zum Beispiel bei Diabetes beobachtet. Dann geht dem Körper Betain verloren.

Die Einordnung steht in deinem Befund.

Auch bekannt als: betain, trimethylglycin, tmg

Zusammenhänge, in denen dieser Wert bestimmt wird

  • Erhöhtes Homocystein
  • Erschöpfung

Analysen, die diesen Wert enthalten

← Alle Biomarker A–Z

Diese Seite weitergeben
Per E-Mail

Referenzbereiche und die Einordnung deines persönlichen Werts stehen in deinem Befund. Die Besprechung führst du mit einer Heilpraktikerin oder einer Ärztin aus dem ORY Experten-Netzwerk.