Parasiten im Darm
Intestinal Parasites – What they reveal about your health and how ORY Analysis enables precise diagnostics.
It measures minerals and trace elements directly in the cells and in the plasma, i.e., in the whole blood – not just in the serum. This provides a better reflection of the actual cell status and metabolic condition. Especially for magnesium, zinc, selenium, or iron, it delivers more meaningful values regarding tissue supply. Furthermore, a capillary fingertip sample is sufficient, making the method fast, gentle, and practical.
Selen im Vollblut.
Bedeutung:
Selen ist einessenzielles Spurenelement, das der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss.
Es spielt eine zentrale Rolle als Bestandteil verschiedenerSelenoproteine, darunter insbesondere dieGlutathionperoxidase (GPx)– ein wichtiges antioxidatives Enzym, das Zellschäden durch freie Radikale verhindert.
Darüber hinaus ist Selen wichtig für:
Interpretation:
Referenz: 100–140 µg/l. Optimalbereich (präventivmedizinisch): 140–160 µg/l (maximale Enzymaktivität).
Selen im Vollblut – Bedeutung und Interpretation
Mögliche Ursachen für erniedrigtes Selen
Ergänzende Diagnostik
Interpretation:
Ergänzende Diagnostik: Bei Entzündungen CRP mitbewerten, da Zink bei Akutphasenreaktionen sinken kann.
Bezeichnung: Kupfer im Vollblut.
Bedeutung: Bestandteil von Enzymen der Eisenverwertung, antioxidativen Abwehr und Kollagensynthese.
Interpretation:
Ihr Wert: 1,01 mg/l (Referenz: 0,85–1,05 mg/l) → normal.
Ergänzende Diagnostik: Ceruloplasmin bei Verdacht auf Speicherkrankheiten oder Entzündungen.
Bezeichnung: Magnesium im Vollblut.
Bedeutung: Cofaktor vieler Enzyme, wichtig für Muskeln, Nerven, Energieproduktion.
Interpretation:
Ihr Wert: 36,1 mg/l (Referenz: 35,0–39,0 mg/l) → optimal.
Ergänzende Diagnostik: Keine routinemäßig nötig.
Bezeichnung: Calcium im Vollblut.
Bedeutung: Knochenstoff, an Muskelkontraktion, Blutgerinnung und Zellstoffwechsel beteiligt.
Interpretation:
Ihr Wert: 65,6 mg/l (Referenz: 57,0–61,0 mg/l) → erhöht.
Mögliche Ursachen: Vitamin-D-Supplementation, gesteigerte Knochenresorption, Hyperparathyreoidismus.
Ergänzende Diagnostik: Serum-Calcium (ionisiert), Parathormon, 25(OH)-Vitamin D, Nierenfunktion.
Bezeichnung: Kalium im Vollblut.
Bedeutung: Wichtig für Muskelkontraktion, Herzrhythmus und Zellfunktion.
Interpretation:
Ihr Wert: 1792 mg/l (Referenz: 1750–1900 mg/l) → im Normbereich.
Ergänzende Diagnostik: Nur bei klinischem Verdacht (z. B. Herzrhythmusstörungen).
The Prevent 360 Test is a comprehensive lab diagnostic that holistically analyzes metabolism, micronutrient supply, energy production, detoxification performance, gut microbiome, and fatty acid balance.
It is based on a capillary blood sample (MITRA) and covers over 60 lab parameters – from vitamins and minerals to amino acids, bile acids, and stress hormones.
Bezeichnung der Labordiagnostik: 25-Hydroxy-Vitamin D3 (Calcidiol).
Bedeutung / Beschreibung: Fettlösliches Vitamin, wichtig für Knochenstoffwechsel, Immunsystem, Muskelfunktion und Stimmung.
Interpretation:
Ihr Wert: 15 ng/ml (< 30 ng/ml) → Vitamin-D-Insuffizienz / Mangel.
Mögliche Folgen: verminderte Immunabwehr, Muskelschwäche, Stimmungstiefs, Osteopenie-Risiko.
Ergänzende Diagnostik: 25(OH)D-Kontrolle nach 3 Monaten Therapie; ggf. Calcium, Magnesium, PTH; Kombination mit Vitamin K2 sinnvoll.
Bezeichnung: Magnesium im Kapillarblut.
Bedeutung: Cofaktor in > 300 Enzymreaktionen (Energieproduktion, Muskeln, Nerven, Herzrhythmus).
Interpretation: 36,8 mg/l (Referenz 34–39,5 mg/l) → untere Norm / tendenziell niedrig.
Ergänzende Diagnostik: Vollblut-Mg-Verlauf, ggf. Magnesium-/Kalium-Balance; bei Muskelkrämpfen i.v. oder orale Substitution prüfen.
Bezeichnung: Zink im Kapillarblut.
Bedeutung: Immunabwehr, Haut, Wundheilung, antioxidativer Schutz.
Interpretation: 7,25 mg/l (Norm 6,7–7,7) → optimal.
Ergänzende Diagnostik: Keine erforderlich.
Bezeichnung: Selen im Kapillarblut.
Bedeutung: Bestandteil der Glutathionperoxidase (antioxidativ, Schilddrüse, Immunität).
Interpretation: 50 µg/l (Referenz 96–130 µg/l) → deutlich erniedrigt.
Präventiv optimal wären ≥ 120 µg/l.
Ergänzende Diagnostik: GPx-Aktivität, Schilddrüsen-Parameter; Vollblut-Selen-Kontrolle nach 3 Monaten Supplementierung.
Bezeichnung: Eisen im Kapillarblut.
Bedeutung: Bestandteil von Hämoglobin und Zellatmung.
Interpretation: 470 mg/l (Norm 440–540) → normal.
Ergänzende Diagnostik: Ferritin, Transferrinsättigung bei Anämie- oder Müdigkeitssymptomen.
Bezeichnung: Asymmetrisches / symmetrisches Dimethylarginin.
ADMA (asymmetrisches Dimethylarginin) und SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) sind Abbauprodukte der Aminosäure Arginin.
Bedeutung: Marker der endothelialen NO-Produktion (gefäßregulierend).
Interpretation: ADMA 0,35 (< 0,66) → normal; SDMA 0,80 (> 0,35) → erhöht, Hinweis auf eingeschränkten NO-Stoffwechsel oder renale Belastung.
Ergänzende Diagnostik: Nierenfunktion, Arginin/Citrullin-Status.
Bezeichnung: Laktat im Kapillarblut.
Bedeutung: Marker für anaerobe Energiegewinnung und Mitochondrienfunktion.
Interpretation: 6450 µmol/l (Norm 1490–5440) → erhöht.
Hinweis auf mögliche mitochondriale Funktionsstörung oder oxidativen Stress.
Ergänzende Diagnostik: BHI+ (Biovis Health Index), Laktat-/Pyruvat-Quotient, Coenzym Q10.
Bezeichnung: Aminosäuren des Harnstoffzyklus.
Bedeutung: NO-Produktion, Ammoniakentgiftung, Durchblutung.
Interpretation: Arginin 2,0 (< 4,45) → erniedrigt; Citrullin 10,2 (normal) → Hinweis auf ungünstiges Verhältnis, NO-Mangel.
Ergänzende Diagnostik: L-Arginin-/Citrullin-Verhältnis, SDMA, NO-Marker.
Bezeichnung: Glukogene Aminosäuren.
Bedeutung: Energie- und Glukosestoffwechsel, Immunsystem, Darmgesundheit.
Interpretation: Glutamin 50 (< 92) → stark erniedrigt; Glycin 302 → ok; Asparagin 50 → ok; → Hinweis auf Energiemangel oder Katabolismus.
Ergänzende Diagnostik: mitochondriale Parameter, Aminosäure-Profil Verlauf.
Bezeichnung: Serotonin-/IDO-Achse.
Bedeutung: Stimmung, Stress-Balance, Immun-/Entzündungsaktivität.
Interpretation: Tryptophan 31 (normal), Kynurenin 2,0 (> 1,2) → erhöht, IDO-Aktivität ↑ (2,0 Ratio > 49 Norm) → Hinweis auf chronischen Entzündungsreiz.
Ergänzende Diagnostik: hs-CRP, Cortisol, Vitamin B6 (Status bei Tryptophan-Metabolismus).
Bezeichnung: Eicosapentaensäure + Docosahexaensäure.
Bedeutung: Entzündungsmodulation, Zellmembranen, Herz-/Gehirnfunktion.
Interpretation: EPA 1,62 % (< 2) und DHA 3,2 % (< 6) → deutlicher Mangel.
Omega-3-Index 0,51 (> 8**) → stark erniedrigt.
Ergänzende Diagnostik: Wiederkontrolle nach 3 Monaten Omega-3-Supplementierung; AA/EPA-Quotient (4,97 → gut < 8).
Bezeichnung: Primäre, sekundäre und tertiäre Gallensäuren.
Bedeutung: Fettresorption, Leber-Darm-Signalwege, Mikrobiomaktivität.
Interpretation: Gesamt-GS 1,2 µmol/l → normal; sek./prim. Ratio 1,2 → physiologisch; keine toxische Dominanz.
Ergänzende Diagnostik: Mikrobiomanalyse (7α-Dehydroxylase-Aktivität).
Bedeutung / Beschreibung:
Glutaminsäure (Glutamat) ist der wichtigste exzitatorische Neurotransmitter und Vorstufe von GABA; beteiligt an Energie- und Gehirnstoffwechsel.
Interpretation:
Normbereich (216–441) – balancierter Neurotransmitter- und Energiehaushalt.
Ergänzende Diagnostik:
GABA, Glutamin, Cortisol, Vitamin B6.
Bedeutung / Beschreibung:
Carnitin transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien und ist essenziell für die Energieproduktion.
Interpretation:
Mit 22,3 µmol/l im Normbereich (18,2–47,5). Ein Mangel kann zu Muskelschwäche, Müdigkeit und reduzierter Fettverbrennung führen.
Ergänzende Diagnostik:
Acylcarnitin-Profil, Coenzym Q10, Glukose, Laktat, Aminosäurenprofil.
Bedeutung / Beschreibung:
Aminosäure, Vorstufe von Tyrosin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin – wichtig für Stimmung, Antrieb und Konzentration.
Interpretation:
Mit 50 µmol/l im Normbereich (30–60). Zu hohe Werte können auf Leberfunktionsstörungen oder Phenylketonurie hindeuten, zu niedrige auf unzureichende Proteinzufuhr.
Ergänzende Diagnostik:
Tyrosin, Tryptophan, Leberparameter (ALT, AST), Neurotransmitterprofil.
Bedeutung / Beschreibung:
Aminosäure und Ausgangsstoff für Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Schilddrüsenhormone.
Interpretation:
Normbereich (29–68) – grenzwertig niedrig, was auf erhöhten Verbrauch durch Stress oder unzureichende Eiweißzufuhr hinweisen kann.
Ergänzende Diagnostik:
Phenylalanin, TSH, Cortisol, Dopaminmetaboliten (HVA), Ernährungsanalyse.
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), wichtig für Muskelaufbau, Energie und Geweberegeneration.
Interpretation:
Mit 200,5 µmol/l im Normbereich (105–208). Stabiler Aminosäurenstatus. Zu niedrige Werte deuten auf katabole Stoffwechsellage hin.
Ergänzende Diagnostik:
Leucin, Isoleucin, Gesamt-BCAA, Harnstoffzyklusparameter.
Bedeutung / Beschreibung:
Cholin ist eine essenzielle Substanz für die Bildung von Zellmembranen und Neurotransmittern (z. B. Acetylcholin). Es unterstützt Leberfunktion, Gedächtnis und Fettstoffwechsel.
Interpretation:
Mit 66,0 µmol/l im Normbereich (19,7–72) – gute Versorgung. Ein Mangel kann zu Konzentrationsschwäche, Fettleber oder Muskelschwäche führen.
Ergänzende Diagnostik:
Betain (Oxidationsprodukt von Cholin), Homocystein, Leberwerte (GPT, GOT).
Bedeutung / Beschreibung:
Histidin ist eine semi-essenzielle Aminosäure, Vorstufe von Histamin und wichtig für Immunfunktion, Wundheilung und pH-Regulation.
Interpretation:
Mit 80 µmol/l im Normbereich (42–89). Eine ausreichende Versorgung spricht gegen eine Histaminintoleranz.
Ergänzende Diagnostik:
Histamin, DAO (Diaminoxidase), Vitamin B6.
Bedeutung / Beschreibung:
Histamin ist ein biogenes Amin, das bei Entzündungen, Allergien und in der Magensäuresekretion eine Rolle spielt.
Interpretation:
Referenz 0,4–0,92. Dies spricht für eine Histaminintoleranz oder gesteigerte Mastzellaktivität. Symptome können Hautrötungen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder Schlafstörungen sein.
Ergänzende Diagnostik:
DAO-Aktivität, Vitamin B6, Methylhistamin im Urin, Mastzellaktivität (Tryptase).
Bedeutung / Beschreibung:
GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im Gehirn und wirkt entspannend, angstlösend und schlaffördernd.
Interpretation:
Referenz 0,32–0,95. Hinweis auf Stress, Schlafmangel oder Dysbalance im Neurotransmitterhaushalt.
Ergänzende Diagnostik:
Glutamat/GABA-Ratio, Cortisol, Serotonin, Vitamin B6 (Kofaktor der GABA-Synthese).
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle Aminosäure (BCAA), wichtig für Muskelwachstum, Regeneration und Blutzuckerregulation.
Interpretation:
Normbereich 32–7). Normale Eiweißzufuhr und Muskelstoffwechsel.
Ergänzende Diagnostik:
Leucin, Valin, Harnstoff, Kreatinin.
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle Aminosäure, stimuliert Muskelaufbau über Aktivierung des mTOR-Signalwegs.
Interpretation:
Normbereich 56–117. Hinweis auf leichten Mehrbedarf, z. B. bei körperlicher Belastung oder Diät.
Ergänzende Diagnostik:
Isoleucin, Valin, Gesamteiweiß, Harnstoffzyklus.
Bedeutung / Beschreibung:
Betain entsteht aus Cholin und ist wichtig für Methylierungsprozesse, Homocysteinabbau und Zellschutz.
Interpretation:
(Referenz 17–52. Hinweis auf Störung des Methylstoffwechsels oder Leberfunktion. Folgen können erhöhte Homocysteinspiegel, Fettleber und Entzündungen sein.
Ergänzende Diagnostik:
Homocystein, Vitamin B12, Folsäure, Cholin, Leberwerte (GOT, GPT).
Bedeutung / Beschreibung:
Spermidin ist ein Polyamin, das Zellregeneration, Autophagie und Langlebigkeit fördert. Es unterstützt Zellwachstum, Gedächtnisleistung und Herzgesundheit.
Interpretation:
Normbereich (1,7–6,7) – Versorgung ausreichend, aber verbesserungsfähig. Niedrige Werte treten bei Alterungsprozessen oder oxidativem Stress auf.
Ergänzende Diagnostik:
Spermin, Putrescin, oxidative Stressmarker, Ernährung (Spermidinreiche Kost: Weizenkeime, Soja, Pilze).
Bedeutung / Beschreibung:
Citrullin ist eine Aminosäure des Harnstoffzyklus und dient der Entgiftung von Ammoniak; außerdem Vorstufe von Arginin.
Interpretation:
Normbereich (9,4–29,9) – stabil, jedoch an der unteren Grenze. Niedrige Werte können auf intestinale Schleimhautschäden oder geringe Proteinaufnahme hinweisen.
Ergänzende Diagnostik:
Arginin, Ornithin, Ammoniak im Plasma, Leberparameter.
Bedeutung / Beschreibung:
Arginin ist eine semi-essenzielle Aminosäure, wichtig für NO-Produktion, Durchblutung, Wundheilung und Immunfunktion.
Interpretation:
Referenz 4,45–27,2. Hinweis auf verminderten NO-Stoffwechsel, eingeschränkte Gefäßfunktion oder hohe Entzündungsaktivität.
Ergänzende Diagnostik:
Citrullin, ADMA, SDMA, Nitrat/Nitrit, Blutdruck, Homocystein.
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle Aminosäure, wichtig für Schleimhautaufbau, Immunabwehr und Kollagenbildung.
Interpretation:
Normbereich (51–123). Leichte Unterversorgung möglich bei erhöhtem Bedarf oder Proteinmangel.
Ergänzende Diagnostik:
Gesamteiweiß, Lysin, Prolin, Verdauungsenzyme, Darmmikrobiom.
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle Aminosäure, Vorstufe von Serotonin und Melatonin, wichtig für Stimmung, Schlaf und psychische Stabilität.
Interpretation:
Normbereich (18,5–36). Normaler Status; erniedrigte Werte würden auf Stress, Entzündung oder erhöhte IDO-Aktivität hinweisen.
Ergänzende Diagnostik:
Kynurenin, Serotonin, Vitamin B6, Cortisol, DHEAS.
Bedeutung / Beschreibung:
Kynurenin entsteht aus Tryptophan über die IDO-Enzymkaskade und steht im Zusammenhang mit Entzündungs-, Immun- und Stressreaktionen.
Interpretation:
Referenz < 1,20. Hinweis auf aktivierte Immunantwort oder chronischen Stress mit gesteigerter IDO-Aktivität. Dies kann den Serotoninspiegel senken und Stimmungseinflüsse begünstigen.
Ergänzende Diagnostik:
Tryptophan, Kynurenin/Tryptophan-Quotient (IDO-Aktivität), Cortisol, CRP, Interleukin-6.
Bedeutung / Beschreibung:
Gibt Aufschluss über das Verhältnis zwischen Tryptophanabbau und Immunaktivität. Ein hoher Wert weist auf Entzündung oder oxidativen Stress hin.
Interpretation:
(Referenz 18–49) deutlich erniedrigt. Das spricht nicht für eine entzündliche Aktivierung. IDO-Aktivität ist inaktiv – Serotoninbildung wahrscheinlich ungestört.
Ergänzende Diagnostik:
Tryptophan, Serotonin, Cortisol, Vitamin B6, Entzündungsmarker (CRP).
Bedeutung / Beschreibung:
Cortisol ist das Haupt-Stresshormon der Nebennierenrinde, reguliert Blutzucker, Entzündungen, Energie und Immunsystem.
Interpretation:
Normbereich (0,06–0,24) – physiologische Ausschüttung. Erhöhte Werte deuten auf Stress oder Entzündung hin, erniedrigte auf Erschöpfung der Nebennieren.
Ergänzende Diagnostik:
Tagesprofil (Speichel-Cortisol), DHEA-S, ACTH, Blutzucker, Schilddrüsenhormone.
Bedeutung / Beschreibung:
DHEA-S ist ein Steroidhormon der Nebennieren, Gegenspieler von Cortisol, wirkt antioxidativ und beeinflusst Energie, Libido und Stressresilienz.
Interpretation:
Normbereich (0,3–2,8). Ausgewogenes Verhältnis zu Cortisol spricht für gute Stressadaptation.
Ergänzende Diagnostik:
Cortisol/DHEA-Ratio, Testosteron, Estradiol, Vitamin C, Mikronährstoffstatus (Zink, Magnesium).
Bedeutung / Beschreibung:
Endprodukt des mikrobiellen Stoffwechsels von Polyphenolen und Aromastoffen; Marker für Leberentgiftung und Darmfloraaktivität.
Interpretation:
Normbereich (3–63) – normale Entgiftungsleistung und Mikrobiomaktivität.
Ergänzende Diagnostik:
Benzoesäure, Gallensäuren, Leberparameter (GGT, ALT).
Bedeutung / Beschreibung:
Ein bakterielles Abbauprodukt von Tyrosin; in hohen Konzentrationen potenziell nierentoxisch und entzündungsfördernd.
Interpretation:
Normbereich (1,24–49,4) – unauffällig. Erhöhte Werte wären Hinweis auf Darmdysbiose oder Leber-/Nierenbelastung.
Ergänzende Diagnostik:
Indoxylsulfat, Kreatinin, Harnstoff, Mikrobiomanalyse.
Bedeutung / Beschreibung:
Tryptophan-Metabolit des Mikrobioms; beeinflusst Entzündungsprozesse und Darmbarriere.
Interpretation:
(Referenz < 1,55) – Hinweis auf Darmdysbiose oder gesteigerte bakterielle Tryptophanverwertung.
Ergänzende Diagnostik:
Tryptophan, Indolpropionsäure, Mikrobiomanalyse (z. B. Darmflora-Sequenzierung).
Bedeutung / Beschreibung:
Mikrobielles Produkt mit antioxidativer und neuroprotektiver Wirkung.
Interpretation:
Normbereich (0,08–1,28) – gesunde Mikrobiomaktivität.
Ergänzende Diagnostik:
Indol-3-Essigsäure, Indoxylsulfat, oxidativer Stressstatus.
Bedeutung / Beschreibung:
Ein mikrobielles Tryptophan-Abbauprodukt, das bei Niereninsuffizienz akkumulieren kann; Marker für Darm-Nieren-Achse.
Interpretation:
Normbereich (0,68–4,3) – unauffällig.
Ergänzende Diagnostik:
Kreatinin, Harnstoff, p-Cresol-Sulfat, Mikrobiomstatus.
Bedeutung / Beschreibung:
Ein Polyamin, das beim Proteinabbau durch Darmbakterien entsteht. In hohen Mengen toxisch und Hinweis auf Dysbiose.
Interpretation:
(Referenz < 0,22). Deutet auf vermehrten mikrobiellen Eiweißabbau und Darmdysbalance hin.
Ergänzende Diagnostik:
Spermidin, Spermin, Darmmikrobiomprofil, Leberfunktion.
Bedeutung / Beschreibung:
Alanin ist eine glukogene Aminosäure, die in der Leber zu Glukose umgewandelt werden kann und eine wichtige Rolle im Energie- und Blutzuckerstoffwechsel spielt.
Interpretation:
Normbereich (179–411) – ausreichende Energiebereitstellung. Erniedrigte Werte deuten auf Energiemangel oder Proteinunterversorgung hin, erhöhte Werte auf katabole Stoffwechsellage.
Ergänzende Diagnostik:
Asparagin, Glutamin, Blutzucker, Insulin, Laktat.
Bedeutung / Beschreibung:
Asparagin ist an der Proteinsynthese und an der Energiegewinnung im Zitratzyklus beteiligt; zudem wichtig für das Nervensystem.
Interpretation:
Normbereich (31,3–63,5) – unauffälliger Energiestoffwechsel. Erniedrigte Werte können bei Eiweißmangel oder erhöhtem Verbrauch (z. B. Stress) auftreten.
Ergänzende Diagnostik:
Asparaginsäure, Glutamin, Harnstoff, Cortisol.
Bedeutung / Beschreibung:
Aminosäure des Citratzyklus, wichtig für Energieproduktion, Hormonbildung und Neurotransmission.
Interpretation:
Normbereich (30,3–175) – keine Auffälligkeit. Niedrige Werte deuten auf Proteinmangel, hohe auf Zellabbau oder Übersäuerung.
Ergänzende Diagnostik:
Glutamat, Ammoniak, Laktat, pH-Wert.
Bedeutung / Beschreibung:
Glutamin ist die mengenmäßig häufigste Aminosäure im Blut, wichtig für Darm, Immunsystem, Energieproduktion und Wundheilung.
Interpretation:
(Referenz 92–209). Hinweis auf erhöhten Verbrauch durch Stress, Entzündung, Katabolismus oder Tumorstoffwechsel.
Ergänzende Diagnostik:
Ammoniak, Laktat, C-reaktives Protein (CRP), Darmmikrobiom, Gesamtprotein.
Bedeutung / Beschreibung:
Glycin wirkt als hemmender Neurotransmitter und ist zentral für Entgiftung (Glutathion), Kollagenbildung und Schlafqualität.
Interpretation:
Normbereich (186–416) – ausreichende Versorgung. Niedrige Werte können auf Entgiftungsstörung, oxidativen Stress oder Leberbelastung hinweisen.
Ergänzende Diagnostik:
Glutathion, Homocystein, Methionin, Leberwerte (ALT, AST).
Bedeutung / Beschreibung:
Essenzielle Aminosäure für Kollagen- und Elastinbildung, Gewebereparatur und Immunfunktion.
Interpretation:
Normbereich (36–85) – ausgewogener Proteinstatus.
Ergänzende Diagnostik:
Threonin, Prolin, Vitamin C (Kollagensynthese), Zink.
Bedeutung / Beschreibung:
Aminosäure, die für Kollagen, Haut-, Sehnen- und Bindegewebsaufbau erforderlich ist.
Interpretation:
Normbereich (89–228) – keine Auffälligkeit.
Ergänzende Diagnostik:
Lysin, Vitamin C, Hydroxyprolin im Urin (Bindegewebsabbau).
Bedeutung / Beschreibung:
Taurin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, wichtig für Nervensystem, Herz, Galle, Elektrolythaushalt und antioxidativen Zellschutz.
Interpretation:
(Referenz 96–196). Hinweis auf oxidativen Stress, Leberbelastung, Gallensäure- oder Mitochondrienstörung.
Ergänzende Diagnostik:
Leberwerte (GGT, ALT, AST), Glutathion, Zink, Magnesium, Vitamin B6.
This test serves to assess oxidative and nitrosative cell stress in the body. It shows whether free radicals or nitrogen compounds are damaging cells, DNA, or mitochondria.
Early detection of cell stress, B12 metabolism disorders, and intestinal or mitochondrial functional problems.
Advantages:
Non-invasive (urine sample)
Combines several important markers
Provides indications of oxidative damage, NO exposure, and energy/detoxification status
Bezeichnung: Cortisol (Speichel)
Bedeutung/Beschreibung: Stresshormon der Nebennierenrinde; steuert u. a. Glukosestoffwechsel, Blutdruck, Entzündungshemmung (tagesrhythmisch).
Interpretation: (Norm 3–9) → im Normbereich. Hinweise: Zu hoch → akuter Stress, Depression, Cushing-Syndrom; zu niedrig → Nebenniereninsuffizienz, chronische Erschöpfung (Kontext nötig).
Ergänzende Diagnostik: Tagesprofil (mehrere Speichelproben), Serum-Cortisol ± ACTH, DHEA-S, ggf. Dexamethason-Suppressionstest.
Bezeichnung: Progesteron (Speichel)
Bedeutung/Beschreibung: Vorstufe von Corticosteroiden/Androgenen; bei Männern in niedrigen Mengen, wirkt u. a. als Neurosteroid.
Interpretation:(Norm 23,8–58) → am oberen Normrand. Klinisch meist unauffällig; deutlich erhöht z. B. unter exogener Gabe.
Ergänzende Diagnostik: Bei Beschwerden: Serum-Progesteron, Anamnese zu Supplementen/Creme, Gesamtkontext mit Estradiol/Testosteron.
Bezeichnung: Östradiol (Speichel)
Bedeutung/Beschreibung: Potentestes Östrogen; entsteht bei Männern v. a. durch Aromatisierung von Testosteron; beeinflusst Libido, Knochen, Gefäße.
Interpretation: Ergebnis 3,13 pg/ml (Norm 1,5–3,3) → im oberen Normbereich. Erhöht möglich bei vermehrter Aromataseaktivität, Adipositas, Lebererkrankungen oder exogener Zufuhr.
Ergänzende Diagnostik: Serum-E2 (sensitiver Assay), SHBG, Gesamttestosteron + berechnetes freies T, Leberwerte; ggf. Aromatase-Risiken (Medikation, Alkohol, Bauchfett).
Bezeichnung: P/E-Quotient (Speichel) – berechnet
Bedeutung/Beschreibung: Verhältnis von Progesteron zu Östradiol als grobe Balance-Kennzahl.
Interpretation:(Referenz 30–50) → deutlich erniedrigt (= relativ mehr Östrogenwirkung gegenüber Progesteron). Bedeutung hängt stark vom klinischen Kontext ab (z. B. Schlaf, Stimmung, Gewicht, Libido). 4. Ergänzende Diagnostik: Wiederholungskontrolle, Serumwerte (Progesteron, E2), Schilddrüse (TSH, fT3/fT4), Leberstatus, Körperfett/Metabolik (HbA1c, Nüchterninsulin).
Bezeichnung: DHEA (Speichel)
Bedeutung/Beschreibung: Nebennieren-Androgenvorstufe; Marker für adrenale Reserve/Stressresilienz.
Interpretation: Ergebnis 202,28 pg/ml (Norm 140–570) → im Normbereich (unteres Mittelfeld). Niedrig: chronischer Stress/Alter; hoch: Supplementation, adrenale Hyperfunktion.
Ergänzende Diagnostik: Serum-DHEA-S (stabiler Marker), Cortisol-Tagesprofil, Anamnese zu DHEA-Präparaten.
The saliva test measures biologically active, free hormones (e.g., cortisol, DHEA, testosterone, progesterone, estradiol) – i.e., those that are actually effective in the body.
It is used to assess hormone balance, especially in cases of exhaustion, stress, mood swings, sleep disturbances, changes in libido, or hormonal imbalances.
Bedeutung / Beschreibung:
Marker für oxidative DNA-Schädigung; entsteht, wenn freie Radikale DNA-Basen oxidieren. Erhöhte Werte sprechen für erhöhten oxidativen Stress.
Ergebnis:(Referenz: < 9,68) → normal. Interpretation (zu hoch / zu niedrig):
Zu hoch: Oxidativer Stress ↑ (z. B. chronische Entzündung, Rauchen, Umwelttoxine, intensive Belastung).
Zu niedrig: Klinisch unauffällig; sehr niedrige Werte sind meist ohne Relevanz.Ergänzende Diagnostik:
Gesamt-Antioxidantien-Status, GSH/GSSG-Quotient, Coenzym Q10, Vitamin C/E, hs-CRP; Lebensstil-/Expositionsanamnese.
Bedeutung / Beschreibung:
Urinarer Metabolit, der als Indikator für nitrosativen Stress herangezogen wird (NO/Peroxynitrit-bezogene Prozesse).
Ergebnis: (Referenz: < 4,5) → niedrig/normal.
Interpretation (zu hoch / zu niedrig):
Ergänzende Diagnostik:
Nitrotyrosin, NO-Metabolite (Nitrit/Nitrat), Homocystein, BH4/BH2-Balance (indirekt), Entzündungsmarker (hs-CRP), Mitochondrien-Funktionstests.
Bedeutung / Beschreibung:
Funktioneller Marker für Vitamin-B12-Status (Adenosylcobalamin-abhängige Methylmalonyl-CoA-Mutase). Erhöht bei B12-Mangel oder seltener genetischen Enzymdefekten/Niereninsuffizienz.
Ergebnis: 1,78 mg/g Krea (Referenz: < 2,3) → normal.
Interpretation (zu hoch / zu niedrig):
Ergänzende Diagnostik:
Holotranscobalamin (Holo-TC), Serum-B12, Homocystein, Folat, Nierenfunktion (Krea/eGFR).
Bedeutung / Beschreibung:
Aminosäure des Harnstoffzyklus; dient als Marker für Enterozytenmasse/Dünndarmfunktion (z. B. bei Mukosaschädigung erniedrigt).
Ergebnis:(Referenz: < 4) → normal. (Hinweis: Labor führt als Grenzwert „< 4“; im Kontext wird v. a. Anstieg bewertet.)
Interpretation (zu hoch / zu niedrig):
Ergänzende Diagnostik:
Aminosäurenprofil (Arginin, Ornithin), Ammoniak, Harnstoff, Darmdiagnostik (bei Symptomen), Entzündungsmarker.
Bedeutung / Beschreibung:
Dient hier vor allem zur Kreatinin-Normierung anderer Urinmarker (Konzentrationsschwankungen/Trinkmenge ausgleichen).
Ergebnis:(Referenz: 290–2260) → im Referenzbereich.
Interpretation (zu hoch / zu niedrig):
Ergänzende Diagnostik:
Bei Auffälligkeiten: Serum-Kreatinin/eGFR, Urinstatus.
investigates the composition and function of the gut flora, digestive performance, and intestinal mucosal barrier.
Purpose of the test:
It serves to assess gut health, digestion, and immune defense. This allows for early detection of dysbiosis, malcolonization, digestive weaknesses, mucosal disorders, or inflammatory processes.
Advantages:
Holistic overview of microbiota, digestive residues, inflammation, and barrier function
Detects overgrowth or deficiency of beneficial bacteria (e.g., Bifidobacteria, Akkermansia)
Provides insights into nutrient utilization, leaky gut risk, and immune status
Supports therapy planning for digestive complaints, food intolerances, skin or metabolic problems.
In short:
👉 The test shows how well the gut functions, whether the flora is balanced, and whether the intestinal mucosa remains healthy – an important basis for digestion, the immune system, and general well-being.
Bezeichnung: Escherichia coli
Bedeutung: Leitkeim, Marker für Darmökologie.
Interpretation: 1,0×10⁷ KBE/g — oberes Normende (Ref. 10⁶–10⁷). 4) Ergänzende Diagnostik: Bei Beschwerden: Dysbiose-Profil im Verlauf, Ernährung/Präbiotika prüfen.
Bezeichnung: Klebsiella spp.
Bedeutung: Potenzieller Pathobiont/Opportunist.
Interpretation: 1,0×10⁷ KBE/g — deutlich erhöht (Ref. <10⁴). Hinweis auf Dysbiose/Überwuchs. 4) Ergänzende Diagnostik: Verlaufskontrolle, Antibiotikavorgeschichte, ggf. erweiterte Keim-Diagnostik/Resistogramm bei klinischer Relevanz.
Bezeichnung: Enterococcus spp.
Bedeutung: Kommensale Milchsäurebakterien.
Interpretation: <1,0×10⁴ KBE/g — deutlich erniedrigt (Ref. 10⁶–10⁷). 4) Ergänzende Diagnostik: Ernährung (Ballaststoffe), Pro-/Synbiotika-Strategie erwägen; Verlauf.
Bezeichnung: Proteus, Pseudomonas, Enterobacter, Serratia, Hafnia spp.
Bedeutung: Opportunisten.
Interpretation: alle niedrig/<Nachweisgrenze — im Zielbereich.
Ergänzende Diagnostik: Verlaufskontrolle, Antibiotikavorgeschichte, ggf. erweiterte Keim-Diagnostik/Resistogramm bei klinischer Relevanz.
Bedeutung: Schlüsselmikrobiota (Fermentierer, SCFA).
Interpretation: (Ref. 10⁹–10¹¹).
Ergänzende Diagnostik: Präbiotische Ballaststoffe (Inulin/Fructane je nach Verträglichkeit), Verlaufskontrolle.
Bedeutung: Dominate Anaerobier, Protein-/Fettabbau.
Interpretation: Normbereich (10⁹–10¹¹), eher unteres Normdrittel.
Ergänzende Diagnostik: Ballaststoffqualität prüfen; Verlauf.
Bedeutung: Milchsäurebildner, pH-Stabilisierung.
Interpretation: (Ref. 10⁵–10⁷).
Ergänzende Diagnostik: Fermentierte Lebensmittel/gezielte Probiotika testen; Verlauf.
Bedeutung: Heterogene Gruppe.
Interpretation: <1,0×10⁵ KBE/g — im Zielbereich (Ref. <10⁵). 4) Ergänzende Diagnostik: Keine, sofern asymptomatisch.
Bedeutung
Interpretation
Diagnostikschritte sinnvoll:
A) Immunstatus prüfen
Hinweis auf Entzündungsaktivität oder Dysregulation
bei V. a. invasive Aspergillose Wann ist ergänzende Diagnostik besonders sinnvoll?
Bezeichnung
pH-Wert im Stuhl → misst, ob der Darminhalt eher sauer oder alkalisch ist.
Bedeutung
Interpretation
Bezeichnung
Visuelle Einschätzung vonKonsistenz(fest, weich, breiig, flüssig) undFarbe(braun, hellbraun, dunkel, grau, grün, schwarz, gelb).
Bedeutung
Diese Eigenschaften geben Hinweise auf:
Interpretation
Bei Einmalbefund ohne Beschwerden→nicht pathologisch.
Bei chronisch breiigem Stuhl→ Ursachen wieNahrungsmittelintoleranzen (Laktose, Fruktose, FODMAPs), Gallensäure verlust, Pankreasinsuffizienz oder Reizdarmsyndrom prüfen.
Bezeichnung: Quant. Fett im Stuhl
Bedeutung: Gibt Auskunft über die Fettverdauung und Fettaufnahme im Darm.→ Vor allem wichtig, um Störungen der Fettresorption (z. B. durch Darmerkrankungen) oder eine Pankreasinsuffizienz (Bauchspeicheldrüsen-Schwäche) zu erkennen.
Interpretation:
(Referenz: < 3,5 g/100 g)→ Das bedeutet: Es ist etwas mehr Fett im Stuhl als normal, also eine minimale Fettmaldigestion oder -malabsorption.→ Dies nennt man subtile Steatorrhoe (milde Fettstühle, oft noch ohne sichtbare Fettauflagerungen).
Mögliche Ursachen:
Ergänzende Diagnostik:→ Ernährungstagebuch (Fettmenge/-art prüfen)→ Kontrolle im Verlauf→ Wenn Beschwerden bestehen: Pankreas-Elastase im Stuhl oder 72h-Fettbilanz zur genaueren Quantifizierung.
Bezeichnung: Quant. Zucker im Stuhl
Bedeutung: Misst nicht „Haushaltszucker“, sondern nicht resorbierte Kohlenhydrate (v. a. Disaccharide oder Monosaccharide).→ Hinweis auf eine Kohlenhydratmalabsorption (z. B. Laktose-, Fruktose- oder Sorbitunverträglichkeit).
Interpretation:(Ref.: < 2,5 g/100 g)→ Es bleiben mehr Zuckerreste im Stuhl als üblich. → Diese werden im Dickdarm durch Bakterien fermentiert, was zu Gasbildung, Blähungen, Durchfällen oder Bauchschmerzen führen kann.
Mögliche Ursachen:
Ergänzende Diagnostik:→ H₂-Atemtests (für Laktose, Fruktose, Sorbit)→ ggf. FODMAP-Ernährungsanalyse→ ggf. Stuhlfloraanalyse bei chronischen Beschwerden
Bezeichnung: Quant. Stickstoff, Wasser
Bedeutung:
Interpretation:
Das bedeutet: Eiweißverdauung ist normal, keine Hinweise auf Malabsorption oder Entzündung.→ Auch der Stuhl-Wassergehalt ist physiologisch, also weder Durchfall noch zu trockener Stuhl.
Ergänzende Diagnostik:→ Keine erforderlich, da unauffällig.
Gesamtbewertung:
Leicht erhöhte Fett- und Zuckerrückstände deuten auf eine milde Verdauungsschwäche hin — eventuell durch:
kurzfristige Ernährungsfaktoren (z. B. fettreiche, ballaststoffarme oder FODMAP-reiche Mahlzeiten),
Bedeutung:
Die Pankreaselastase ist ein Enzym, das ausschließlich von der exokrinen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert wird und über den Stuhl ausgeschieden wird. Sie dient als Marker für die exokrine Pankreasfunktion, also die Fähigkeit des Pankreas, Verdauungsenzyme bereitzustellen.
Interpretation:
(>200 µg/g)
→ Der Wert liegt im Normbereich und spricht für eine normale exokrine Pankreasfunktion.
Kommentar:
Ein normaler Wert schließt eine relevante Pankreasinsuffizienz als Ursache einer Maldigestion praktisch aus.
Ergänzende Diagnostik:
Nur bei klinischem Verdacht oder Verlaufskontrolle (z. B. neu auftretende Fettstühle, Gewichtsverlust, chronische Diarrhoe) sollte die Untersuchung wiederholt oder ergänzt werden (z. B. durch bildgebende Verfahren wie Sonografie oder MRCP).
Bedeutung:
Die Bestimmung der Gallensäuren im Stuhl dient zur Beurteilung eines Gallensäureverlustsyndroms oder einer gestörten Gallensäureresorption im terminalen Ileum.
Gallensäuren sind wichtig für die Fettverdauung; eine gestörte Rückresorption kann zu chronischem Durchfall und Fettstühlen führen.
Interpretation:
(<70 µmol/l)
→ Der Wert liegt im Normbereich und spricht gegen einen Gallensäureverlust oder eine Resorptionsstörung.
Kommentar:
Ein normaler Stuhl-Gallensäurewert schließt eine Gallensäuremalabsorption weitgehend aus, besonders wenn klinisch keine chronische Diarrhoe oder Fettmalabsorption besteht.
Ergänzende Diagnostik:
Bei anhaltendem chronischem Durchfall und weiter bestehendem klinischen Verdacht kann ergänzend eine funktionelle
Diagnostik erfolgen:
Die Tests auf Calprotectin und Alpha-1-Antitrypsin im Stuhl dienen zur Beurteilung von Entzündung und Barrierefunktion der Darmschleimhaut.
Bedeutung:Calprotectin ist ein Protein, das überwiegend in neutrophilen Granulozyten vorkommt. Es dient als sensitiver Marker für entzündliche Prozesse in der Darmschleimhaut. Erhöhte Werte sprechen für eine Aktivierung des Immunsystems im Gastrointestinaltrakt, wie sie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder infektiösen Enteritiden auftreten kann.
Ergebnis / Interpretation: normal (< 50 mg/l).Der gemessene Wert liegt im Normbereich. Damit besteht kein Hinweis auf eine relevante entzündliche Aktivität der Darmschleimhaut zum Untersuchungszeitpunkt.
Ergänzende Diagnostik / Empfehlung:Bei persistierenden gastrointestinalen Symptomen (z. B. Diarrhö, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust) kann eine Verlaufskontrolle sinnvoll sein, um Veränderungen im Entzündungsgeschehen frühzeitig zu erkennen.
Bei klinischem Verdacht auf entzündliche Darmerkrankung ggf. weiterführende Diagnostik (z. B. Koloskopie, CRP-Bestimmung).
Bedeutung:Alpha-1-Antitrypsin ist ein im Serum vorkommendes Protein, das bei intakter Darmschleimhaut kaum in den Stuhl übertritt. Es dient als Marker für eine gestörte intestinale Barrierefunktion oder für Proteinverluste über den Darm (enterale Proteinverlust-Syndrome).
Ergebnis / Interpretation:(< 27,5 mg/dl). Der Wert liegt im Normbereich. Es besteht kein Hinweis auf eine erhöhte intestinale Permeabilität oder einen relevanten enteralen Proteinverlust.
Ergänzende Diagnostik / Empfehlung:
Bei persistierenden Symptomen oder Verdacht auf Malabsorptionssyndrom kann eine Verlaufskontrolle oder ergänzende Diagnostik (z. B. Elastase im Stuhl, Pankreasfunktionstests, H2-Atemtests) erwogen werden.
Bedeutung:
Sekretorisches IgA ist der wichtigste Antikörper der mukosalen Immunabwehr. Es wird von Plasmazellen in der Lamina propria gebildet und über Epithelzellen in das Darmlumen sezerniert.
sIgA bindet an Antigene, Mikroorganismen und Toxine und verhindert so deren Adhärenz an die Mukosa („immune exclusion“). Es dient somit als zentraler Marker der mukosalen Immunkompetenz.
Interpretation:
Wert:(Referenz: 510–2040 µg/ml).
→ Hinweis auf eine intakte sekretorische Immunabwehr der Darmschleimhaut.
Ergänzende Diagnostik:
Eine Verlaufskontrolle ist nur bei klinischen Beschwerden (z. B. rezidivierende Infekte, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Nahrungsmittelintoleranzen) erforderlich. Bei persistierend erniedrigten oder stark erhöhten Werten sollte eine erweiterte immunologische oder mikrobiologische Diagnostik erfolgen.
Bedeutung:
Zonulin ist ein physiologischer Regulator der Tight Junctions im intestinalen Epithel. Es kontrolliert die Durchlässigkeit der epithelialen Barriere.
Erhöhte Zonulinspiegel werden als Hinweis auf eine erhöhte intestinale Permeabilität(„Leaky-gut-Syndrom“) interpretiert und können bei verschiedenen entzündlichen, autoimmunen oder metabolischen Erkrankungen vorkommen.
Interpretation:
Wert: (Referenz: < 55 ng/ml).
→ Es zeigen sich keine Hinweise auf eine gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut.
Ergänzende Diagnostik:
Bei persistierender klinischer Symptomatik (z. B. Blähungen, Diarrhö, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Entzündung) kann eine ergänzende Beurteilung weiterer Barriere- oder Entzündungsmarker (z. B. Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, Lipopolysaccharid-bindendes Protein im Serum) sinnvoll sein.
Histamin ist ein biogenes Amin, das im Körper als Botenstoff wirkt – unter anderem im Immunsystem, im Nervensystem und im Magen-Darm-Trakt.
Es wird sowohl vom Körper selbst gebildet (z. B. in Mastzellen) als auch durch bestimmte Bakterien im Darm produziert.
Bedeutung:
Ein erhöhter Histaminwert im Stuhl kann auf eine Histaminbelastung oder eine mikrobielle Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmflora) hinweisen.
Interpretation:
Normwert: < 200 ng/ml → niedrig/normal
Die genaue Bewertung hängt jedoch vom Labor und der klinischen Symptomatik ab.
Ergänzende Diagnostik:
Eine isolierte Messung im Stuhl reicht zur Diagnosestellung meist nicht aus.
Sinnvolle ergänzende Untersuchungen (nur bei entsprechenden Symptomen wie Kopfschmerzen, Hautrötung, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit etc.) sind:
Bezeichnung: Faecalibacterium prausnitzii
Bedeutung:
Interpretation:
Ergänzende Diagnostik / Empfehlungen:
Bezeichnung: Akkermansia muciniphila
Bedeutung:
Interpretation:
Ergänzende Diagnostik / Empfehlungen:
Polyphenolreiche Kost: z. B. Beeren, grüner Tee, Granatapfel, Trauben, Rotkohl.
Präbiotika: Inulin, Fructooligosaccharide (FOS), resistente Stärke fördern Akkermansia.
Fastenperioden oder moderate Kalorienreduktion können die Population fördern.
Vermeidung von übermäßigem Zucker, gesättigten Fetten und Alkohol, da diese Akkermansia hemmen können.
Verlaufskontrolle nach ca. 3–6 Monaten empfohlen, v. a. bei klinischen Beschwerden (z. B. Schleimhautreizungen, Blähungen, Dysbiosezeichen).
Zusammenfassung der mikrobiologischen Situation:
Cortisol is the body's main stress hormone, produced in the adrenal cortex. It indicates the adrenal gland's daily activity rhythm – typically high in the morning and low in the evening. Saliva testing shows the biologically active (free) cortisol fraction.
Bedeutung / Beschreibung
Cortisol ist das wichtigste Glukokortikoid (Stresshormon) des Körpers und wird in der Nebennierenrinde (Zona fasciculata) gebildet.
Es wird über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) reguliert:
Cortisol zeigt einen deutlichen Tagesrhythmus („zirkadianer Rhythmus“):
Speichelmessung ist besonders aussagekräftig, weil sie nur das freie, biologisch aktive Cortisol misst – also die Menge, die tatsächlich im Gewebe wirkt (im Gegensatz zum Gesamtkortisol im Serum, das auch an Transportproteine gebunden ist).
Ein erhöhter Cortisolspiegel bedeutet, dass der Körper unter Stress oder Belastung steht – entweder akut (kurzzeitig) oder chronisch (langfristig).
Cortisol wird in Stresssituationen ausgeschüttet, um Energie bereitzustellen und den Körper „kampffähig“ zu machen.
Mögliche Ursachen:
Wirkungen eines dauerhaft zu hohen Cortisolspiegels:
Dauerhaft hohe Werte hingegen sind ungesund und führen zu Erschöpfung und Regulationsstörungen.
Wenn Cortisol zu niedrig ist:
Ein niedriger Cortisolspiegel bedeutet, dass der Körper zu wenig Stresshormon produziert oder dass die Nebennieren erschöpft bzw. unteraktiv sind.
Dies kann nach längeren Stressphasen auftreten, wenn die Nebennieren „ausgebrannt“ sind und nicht mehr genug Cortisol bereitstellen können.
Mögliche Ursachen:
Ein zu niedriger Cortisolwert bedeutet, dass der Körper nicht mehr ausreichend auf Belastungen reagieren kann – die Stressresistenz ist reduziert, und Betroffene fühlen sich oft ausgelaugt oder „leer“.
Ergänzende Diagnostik (zur Ursachenabklärung)
Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon mit einer sehr breiten Wirkung im gesamten Organismus.
Es wird häufig als „Stresshormon“ bezeichnet, weil es in belastenden Situationen vermehrt ausgeschüttet wird, um den Körper schnell anpassen und reagieren zu lassen. Seine Wirkung geht aber weit über Stress hinaus.
Im Stoffwechsel sorgt Cortisol dafür, dass dem Körper ausreichend Energie zur Verfügung steht. Es steigert die Zuckerneubildung in der Leber (Gluconeogenese), hemmt die Wirkung von Insulin und fördert dadurch einen höheren Blutzuckerspiegel. Das ist in Stresssituationen sinnvoll, weil Gehirn und Muskeln dann mehr Energie erhalten. Wird Cortisol jedoch dauerhaft erhöht ausgeschüttet, kann dies zu:
Cortisolwerte können je nach Lebenssituation, Stresslevel und Gesundheitszustand stark schwanken. Wichtig ist weniger ein einzelner Messwert, sondern das Muster über den Tag und über längere Zeit.
Wenn Cortisol dauerhaft zu hoch oder zu niedrig ist, kann das auf unterschiedliche Störungen der Stressregulation hinweisen.
Dauerhaft erhöhte Cortisolwerte deuten häufig auf eine anhaltende Aktivierung des Stresssystems hin. Das bedeutet, dass der Körper ständig „auf Alarm“ steht – auch wenn eigentlich keine akute Gefahr besteht. Ursachen können chronischer psychischer oder körperlicher Stress, Überarbeitung, Schlafmangel, emotionale Belastung oder Entzündungsprozesse im Körper sein. In solchen Fällen bleibt die HPA-Achse überaktiv, und Cortisol wird fortlaufend ausgeschüttet.
Langfristig kann dies zu Symptomen wie innerer Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Gewichtszunahme (vor allem im Bauchbereich), erhöhtem Blutdruck, Reizbarkeit und einem geschwächten Immunsystem führen.
Auch depressive Verstimmungen oder ein sogenannter „Burnout-Zustand“ können mit chronisch erhöhtem Cortisolspiegel einhergehen. In seltenen Fällen kann ein krankhaft erhöhter Spiegel auch durch hormonelle Störungen entstehen, etwa beim Cushing-Syndrom (Überfunktion der Nebennierenrinde oder ACTH-produzierender Tumor).
Dauerhaft erniedrigte Cortisolwerte können dagegen auf eine Erschöpfung der Nebennieren oder eine Schwächung der Steuerung durch die Hypophyse hindeuten. Das tritt oft nach langen Stressphasen auf, wenn der Körper „ausgebrannt“ ist und die Cortisolproduktion nicht mehr richtig anpasst.
Menschen mit niedrigen Cortisolspiegeln fühlen sich häufig sehr müde, antriebslos und erschöpft. Sie leiden oft unter niedrigem Blutdruck, Schwindel, Konzentrationsproblemen und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Stress. Auch Unterzuckerung, Muskelschwäche und depressive Verstimmungen können auftreten. Eine ausgeprägte Nebennierenunterfunktion nennt man Addison-Krankheit – diese ist jedoch selten und muss medizinisch behandelt werden.
Im Allgemeinen gilt: Ein ausgewogener Cortisolrhythmus – also hoch am Morgen, niedrig am Abend – ist entscheidend für Energie, Leistungsfähigkeit, guten Schlaf und seelische Stabilität. Abweichungen davon zeigen, dass das Stresssystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Je nach Richtung (zu hoch oder zu niedrig) kann dies Hinweise auf Überforderung oder Erschöpfung geben und sollte, besonders bei anhaltenden Symptomen, weiter ärztlich abgeklärt werden.
Intestinal Parasites – What they reveal about your health and how ORY Analysis enables precise diagnostics.
The Growing Importance of SIBO, Small Intestinal Bacterial Overgrowth – What SIBO Actually Is – Simply Explained
Why a Microbiome Test is So Valuable. Today, a modern microbiome analysis can show you much more precisely than traditional stool tests how balanced your gut microbiome truly is.
How the gut affects the brain – and the lab shows the way to balance
Lab results are the key to a deeper understanding of your health. A holistic lab analysis does not view the body in isolation, but as an interconnected system of metabolism, hormones, nutrients, and immune defenses. This allows imbalances to be detected early – even before symptoms arise.

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