Jeden Morgen schlucken Millionen Menschen in Deutschland ihre Tabletten – Magensäureblocker, Cholesterinsenker, Diabetesmittel, Schmerzmittel. Routiniert, pflichtbewusst, verordnet.
Was dabei gern übersehen wird: Viele dieser Medikamente sind stille Nährstoffräuber. Sie lösen ein Problem, schaffen aber gleichzeitig ein neues – eines, das im nächsten Blutbild oft unsichtbar bleibt.
Dr. Petra Bracht, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizinerin und Spiegel-Bestseller-Autorin, spricht in ihrem YouTube-Video „Diese Medikamente meide ich als Ärztin!" Klartext darüber, was in Praxen zu selten gesagt wird.
Uwe Gröber, Apotheker, Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin und Autor des Standardwerks „Arzneimittel und Mikronährstoffe", ergänzt die klinische Dimension mit Fokus auf Metformin und Säureblocker – und erklärt, welche Nährstoffe bei diesen Dauermedikamenten besonders zuverlässig verschwinden.
Medikamente greifen in den Stoffwechsel ein – das ist ihr Zweck. Doch viele tun das nicht ohne Kollateralschaden.
Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol senken die Magensäure so effektiv, dass gleichzeitig die Aufnahme von Vitamin B12, Magnesium, Calcium, Zink und Eisen aus der Nahrung massiv eingeschränkt wird.
Die Magensäure ist kein Feind – sie ist ein Verdauungswerkzeug.
Statine, die meistverordneten Cholesterinsenker der Welt, blockieren denselben biochemischen Stoffwechselweg, der für die körpereigene Produktion von Coenzym Q10 zuständig ist.
CoQ10 ist das Benzin der Mitochondrien – ohne es läuft kein Motor. Und Schmerzmittel wie Ibuprofen schädigen bei Dauergebrauch die Darmschleimhaut, was wiederum die Nährstoffaufnahme insgesamt verschlechtert.
Dr. Petra Bracht formuliert es direkt: „Wir behandeln eine Baustelle und eröffnen dabei eine neue."
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